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REISEABLAUF DER FOTOREISE 2014


In diesem Jahr starteten wir am 01. Juli mit unserer Fotoreise in London. Nach der individuellen Anreise der Teilnehmer trafen wir uns um 15:00 Uhr im Henley House Hotel, Kensington. Am 07. Juli endete unsere gemeinsame Tour.
Erfahrt hier, was Ihr 2014 auf unserer Fotoreise nach London verpasst habt!
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Dienstag, 01. Juli (ab 15.00)

mews
Wir lassen's ruhig angehen und bummeln von Mews zu Mews. Das hektische London kann erst mal warten.
Die mews, fast dörfliche Gässlein, beherbergten früher die Kutscher der High(er) Society. Bis zum heutigen Tag kennen die allerwenigsten Londoner diese Verstecke.

Wir kriegen die Schönsten der Schönen vor unsere Kameras. Abends lassen wir uns in einer stilvollen Brasserie in Soho verköstigen. Zum absacken streifen wir noch ein bisschen um die Häuser, Bluesclub inklusive.

Mittwoch, 02. Juli

Der Tag beginnt sehr früh, dafür aber mit einem Leckerbissen: Der historische Fleischmarkt von Smithfield öffnet ausnahmsweise seine Pforten für uns und wir erleben und fotografieren
das Markttreiben „in full swing“.

barts
Nach einem opulenten Frühstück widmen wir uns den Schätzen von St. Barts, der ältesten City-Kirche. Nur wer sie sucht findet sie – und wird dann reich belohnt. (Der Verdacht der Cineasten „Mich erinnert das irgendwie an 'Vier Hochzeiten und ein Todesfall'“ ist berechtigt; 1994 bekam hier Hugh Grant vor dem Altar von „Duck Face“ ein Veilchen verpasst.)

Bleiben wir bei der Ziffer 4 und beginnen den Nachmittag mit einem stilvollen „4-pub-crawl“ im noblen Stadtteil Belgravia. Am Anfang steht die Stammkneipe von Ronald Biggs & Co, Ausgangspunkt der legendären Great Train Robbery von 1962. Als letztes beehren wir das waterhole neben dem Domizil von Brian Epstein, wo sich der Beatles Manager das eine oder andere pint mit den Fab Four genehmigte.

Sollten wir anschließend etwas unsicher laufen und kürzere Verschlusszeiten brauchen, bringt uns die Victoria Line im Handumdrehen auf die Südseite der Themse, nach Brixton. Experten sind sich uneinig, was hier im legendären Marktviertel überwiegt – die kulinarischen oder die fotografischen Versuchungen. Egal, wenn wir uns satt fotografiert haben, schauen wir mal, was in einem der karibischen Restaurants noch so geht...

Donnerstag, 03. Juli

soho
Es gibt das Soho der „London-in-2-Tagen“ Fans, und es gibt das Soho mit seinen Winkeln, Verstecken und faszinierenden Geschichten. Eben dieses liegt heute morgen vor unserer Linse.
Möchte jemand nach getaner Arbeit statt fast food lieber ein 3-Gänge-Lunch im Michelin-besternten Restaurant für schlappe 20 Pfund? Geht nicht? Geht doch.
Und als Nachtisch ein kostenloses Pianokonzert auf internationalem Niveau? Geht auch.

Den Nachmittag beginnen wir im entspanntesten Viertel der Innenstadt, wo es auch im Jahr 2014 noch bezahlbaren Wohnraum gibt. Die Rede ist von Fitzrovia. Angenehm unaufgeregt hält die Gegend eine Menge (fotografischer) Überraschungen bereit.
Für den üppigen Rest des Tages machen wir eine kleine U-Bahnreise in den fernen Osten, nach Hackney. Zu den Attraktionen zählen hier ein alter Gasometer - ohne Günter Jauch – und nach dem Abendessen ein ausgedehnter Bummel durch die örtliche Kunst- und Galerieszene.

Freitag, 04. Juli

stapleinn
Vier Inns of Court gibt es es, jahrhunderte alte Juristenviertel, jedes mit seinem ganz eigenen Charakter. Unser Tag beginnt mit einer Entdeckungstour durch „Lincoln's Inn“ und einem Abstecher in einen der schönsten Innenhöfe von Central London, Staple Inn Yard. Dann zieht es uns in den nahen Osten der Stadt, zum Whitecross Street Market, mit etlichen gastronomischen Leckerbissen und professionellen street art pieces zur linken und rechten. In der Liga der Londoner Straßenmärkte wird Whitecross erfreulicherweise noch unter „local“ und „non-touristic“ verbucht.

Wer das mittägliche Pianokonzert gestern verpasst hat, kriegt heute eine zweite Chance. Diesmal gibt’s ab 13.00 gleich um die Ecke The London Symphony Orchestra. And it's free again, folks!

Und der Rest des Tages? Endlich heißt es jetzt „Macht-doch-was-Ihr-wollt-und-geht-eure-eigenen-Wege...“ Zum Abendessen gibt’s mit Sicherheit viel zu erzählen (und zu lachen).

Samstag, 05. Juli

op
Wie schon am Mittwoch geht’s auch heute wieder auf die Südseite der Themse. Was wir vorhaben, geht zwar auf keine Kuhhaut, aber mit Sicherheit auf unsere Speicherkarten.
Eisenbahn-Unterführungen mit schillernder Kunst, der älteste erhaltene Londoner Operationssaal (ein Schmankerl!), ein rebellischer erstklassiger Food Market und schließlich eine der lebendigsten Straßen, die die Stadt überhaupt zu bieten hat.

Logischerweise bleiben wir hier auch zum Abendessen.

Sonntag, 06. Juli

towerdolphins
Gibt's das eigentlich noch - „The typical English Sunday“? The rather untypical German Photographer Sunday beginnt jedenfalls mit einer Rarität: Für uns – und natürlich nur für uns – hebt die Tower Bridge um 9.00 ihre Fahrbahnen zum klassischen Bridge Lift! Sollten doch noch andere Fotografen in der Nähe sein – ignoriert sie einfach.

Es folgt „Eigeninitiative Teil 2“. Bis 13.00 hat man seine Ruhe und kann sein eigenes Ding machen.

Wir sehen uns wieder im wunderschönen, spätviktorianischen Leadenhall Market, der sonntäglich ruhig vor unseren Kameras liegt, wechseln in den nahen Stadtteil Spitalfields, beginnen dort mit der trubeligen Markthalle, wagen uns in eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst in einem alten Seidenhändlerhaus (herzerwärmend touri-frei) und klopfen zu guter Letzt an die sonst verschlossene Tür der ältesten East End Synagoge.

kingscross
Dann, ein paar Kilometer zurück ins Zentrum, zum Bahnhof King's Cross, neu erstanden wie Phoenix aus der Asche. Seit 2013 gibt’s hier ein Stück Gegenwartsarchitektur zu bestaunen, Marke „atemberaubend“. See yourself.

Für unser letztes Abendessen bräuchten wir dann allerdings ein kleines verstecktes Restaurant, „family-run“, und so ruhig, dass man sich über die Teller nicht anschreien muss. Gut... gut... dann essen wir zum Abschied mal Thai-style und zwar im „Siam Garden“, gleich um die Ecke bei unserem Hotel. OK?

Montag, 07. Juli (bis 12:00 Uhr)

Unser letzter Tag in dieser großen Stadt, die eigentlich alle an den Rand der Erschöpfung bringt...
Wer jetzt trotzdem noch laufen kann, noch keine Sehnenentzündung im Zeigefinger hat und immer noch mehr will, wird mit reichlich Tipps für die verbleibenden Stunden gefüttert. Just ask.

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© 2014 Dieter Wagner & Rolf K. Wegst E-Mail an London Fotoreisen